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Über mich
Ich bin Julia Werle, Tierheilpraktikerin mit dem Fokus auf Pferde und Hunde, aber auch alle anderen Tieren sind herzlich Willkommen.
Mein Weg begann nicht aus einem klassischen beruflichen Plan heraus, sondern aus einer sehr persönlichen Erfahrung:
Meine Stute Shelly, die mich seit über 20 Jahren begleitet, war gesundheitlich immer wieder eine Herausforderung – ein typisches „Montagspferd“. Immer wieder standen wir an Punkten, an denen es scheinbar keine Lösungen mehr gab.
Diese Erfahrungen haben mich dazu gebracht, tiefer zu schauen. Weg von einzelnen Symptomen – hin zum Verständnis für das gesamte System.
Heute arbeite ich nach dem Grundsatz:
Weniger ist mehr. Die Nahrung soll zur Medizin werden.
Mein Fokus liegt darauf, Ursachen zu erkennen, Zusammenhänge verständlich zu machen und Tierhalter dabei zu unterstützen, ihre Tiere langfristig stabil und gesund zu begleiten.
Meine Arbeit
Mein Ansatz ist klar:
Nicht das Symptom steht im Mittelpunkt – sondern das System.
Da ich überwiegend online arbeite, spielt Entfernung keine Rolle.
Grundvoraussetzung ist eine umfangreichen Erstanamnese, um das gesamte System zu erfassen und nichts zu übersehen.
Darauf aufbauend entwickle ich einen strukturierten und nachvollziehbaren Ansatz.
Dabei geht es nicht nicht immer oder nur um schnelle Lösungen.
Gesundheit entsteht schrittweise – oft wie das Abtragen einzelner Schichten, vergleichbar mit einer Zwiebel. Mit jeder Ebene entsteht mehr Stabilität im System.
So können akute Situationen gezielt unterstützt werden, während gleichzeitig langfristig eine stabile Gesundheit aufgebaut wird.
Ich bin überzeugt – und sehe es täglich in meiner Arbeit –, dass eine gezielte, natürliche Unterstützung des Körpers die Selbstheilungskräfte wieder in Balance bringen kann.
Das ist mir wichtig
Ich lehne die Schulmedizin nicht ab – im Gegenteil. Ich halte sie für absolut wichtig und notwendig.
Dazu gehören selbstverständlich auch Medikamente und Wurmkuren – sie haben ihre Daseinsberechtigung.
Medikamente, Diagnostik und auch Wurmkuren haben ihre klare Berechtigung.
Für mich liegt die optimale Lösung im Zusammenspiel – dort, wo es möglich ist, sollte beides Hand in Hand gehen.
Gleichzeitig halte ich es für sinnvoll, Maßnahmen bewusst zu hinterfragen.
Nicht alles muss routinemäßig erfolgen, wenn es nicht zwingend notwendig ist.
Deshalb:
So viel wie nötig – aber so wenig wie möglich.
Ziel ist es, den Organismus so zu stabilisieren, dass Eingriffe nur dann notwendig sind, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Gerade in einer Zeit mit zunehmendem Tierärztemangel und steigender Belastung im System wird dieser präventive Ansatz immer wichtiger – für mehr Sicherheit und Stabilität, sowohl für das Tier als auch für den Halter.
Für alle, die mehr von mir wissen wollen :) Mein Name ist Julia Werle, ich bin 1982 geboren – und wie so viele in meinem Beruf bin ich mit Tieren aufgewachsen. Alles begann mit einer Katze, später kamen Hunde dazu – ein Dalmatiner und ein weißer Schäferhund. Tiere waren für mich nie „nur“ Begleiter, sondern immer ein selbstverständlicher Teil meines Lebens. Eine ganz besondere Rolle spielt jedoch meine Stute Shelly. Sie begleitet mich seit über 20 Jahren – mein erstes eigenes Pferd und zugleich mein größter Lehrmeister. Shelly war das, was man oft ein „Montagspferd“ nennt. Es gab kaum eine Phase, in der nicht irgendetwas war. Immer wieder standen wir an Punkten, an denen es hieß, dass es vielleicht nicht mehr weitergeht – und trotzdem haben wir uns jedes Mal gemeinsam wieder herausgekämpft. Ein Moment hat sich dabei besonders eingeprägt: Ich stand mit ihr im Stall – mit einem hochgradig entzündeten Bein, Fieber und großer Sorge. Kein Tierarzt wollte kommen, weil keine Neukunden mehr angenommen wurden. Die Hilflosigkeit in dieser Situation war kaum auszuhalten. Und genau dort fiel für mich eine klare Entscheidung: So kann und will ich nicht mehr abhängig sein. Es muss einen anderen Weg geben. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits offen für alternative Ansätze, hatte erste Erfahrungen gesammelt und begonnen, Dinge zu hinterfragen. Doch erst durch diese Situation wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, Zusammenhänge wirklich zu verstehen – und nicht nur einzelne Maßnahmen anzuwenden. Ich begann, mich intensiv mit den Grundlagen von Gesundheit auseinanderzusetzen: Ernährung, Stoffwechsel, Darm und die Regulationsfähigkeit des Körpers. Schritt für Schritt vertiefte ich mein Wissen durch Webinare, Lehrgänge und Fortbildungen. Ursprünglich wollte ich diesen Weg nur für meine eigenen Tiere gehen. Doch mit der Zeit wurde daraus mehr – und ich entschied mich, den Weg als Tierheilpraktikerin konsequent zu gehen und mich selbstständig zu machen. Heute ist Shelly 28 Jahre alt und erfreut sich altersgerechter bester Gesundheit. Aus dem "Montagspferd" ist seit nun 9 Jahren eine durchweg altersgerecht gesunde Seniorin geworden.
